Teppich-Zwergmispel

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Teppich-Zwergmispel



Kurzprofil
Botanischer Name: Cotoneaster dammeri
Deutscher Name: Teppich-Zwergmispel
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Kategorie: Laubgehölz (immergrün)
Prüfungsrelevanz: Z – Zwischenprüfung


Steckbrief

Merkmal Beschreibung
Wuchsform Flach kriechend, teppichartig
Wuchshöhe 10–20 cm
Blätter Klein, oval, dunkelgrün glänzend, immergrün
Blüten Weiß, klein, einzeln oder zu zweit
Blütezeit Mai – Juni
Frucht Leuchtend rote Beeren, dekorativ im Herbst/Winter


Standort & Boden

Merkmal Anforderung
Licht Sonne bis Halbschatten
Boden Durchlässig, anspruchslos
Bodenart alle Bodenarten, auch mager
pH-Wert neutral bis schwach alkalisch (6,0–7,5)
Feuchte Trocken bis frisch


Verbreitung

  • Herkunft/natürliches Verbreitungsgebiet: Himalaya, Westchina
  • In Deutschland: Zierpflanze / Kulturpflanze
  • Vorkommen: Gärten, Parks, Böschungen, Hangbefestigung


Vermehrung

  • Aussaat: Herbst (Kaltkeimer)
  • Stecklinge: Juli–August, Halbverholzt
  • Teilung: nicht üblich
  • Veredelung: nicht üblich
  • Ableger/Ausläufer: nicht üblich


Verwendung im GaLaBau

  • Bodendecker auf Böschungen und Flächen
  • Unterplanzung von Gehölzen
  • Hangbefestigung
  • Begrünung von Betonwänden und Mauern (hängt herunter)


Besonderheiten & Prüfungswissen

  • Wichtigster Bodendecker im GaLaBau – sehr häufig verwendet
  • Immergrün, robust und pflegeleicht
  • Rote Beeren im Winter dekorativ und Vogelfutter
  • Verträgt keine Staunässe
  • Kein nennenswerter Pflegeaufwand nach dem Anwachsen
  • Verwechslung mit anderen Cotoneaster-Arten möglich

Invasive Art
Steht auf der BfN-Warnliste invasiver Gefäßpflanzenarten (Graue Liste, Handlungsliste): Die Triebe wurzeln dort, wo sie den Boden berühren, wodurch sich die Pflanze schnell ausbreiten kann; vogelverbreitete Früchte tragen zusätzlich zur Verwilderung außerhalb von Gärten bei.


Quelle: Pflanzenliste Werker GaLaBau, Landwirtschaftskammer Niedersachsen (2019)