Stechpalme
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Kurzprofil
Botanischer Name: Ilex aquifolium
Deutscher Name: Stechpalme, Hülse
Familie: Stechpalmengewächse (Aquifoliaceae)
Kategorie: Laubgehölz (immergrün)
Prüfungsrelevanz: Z – Zwischenprüfung
Steckbrief
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Wuchsform | Strauch oder kleiner Baum, pyramidal-konisch |
| Wuchshöhe | 3–10 m |
| Blätter | Oval, lederartig, dunkelgrün glänzend, wellig-stachelig gezähnt, immergrün |
| Blüten | Weiß, klein, duftend |
| Blütezeit | Mai – Juni |
| Frucht | Leuchtend rote Beeren (nur weibliche Pflanzen), dekorativ im Winter |
Standort & Boden
| Merkmal | Anforderung |
|---|---|
| Licht | Halbschatten bis Schatten |
| Boden | Humos, frisch, leicht sauer |
| Bodenart | lehmig-humos, durchlässig |
| pH-Wert | schwach sauer bis neutral (5,0–6,5) |
| Feuchte | Frisch |
Verbreitung
- Herkunft/natürliches Verbreitungsgebiet: Europa, Nordafrika, Westasien
- In Deutschland: heimisch
- Vorkommen: Wälder, Waldränder, Hecken, atlantische Klimagebiete
Vermehrung
- Aussaat: Herbst (Kaltkeimer, 2 Jahre)
- Stecklinge: August–September, Halbverholzt
- Teilung: nicht üblich
- Veredelung: nicht üblich
- Ableger/Ausläufer: nicht üblich
Verwendung im GaLaBau
- Immergrüne Sichtschutzhecke
- Solitärgehölz
- Vogelschutzgehölz (Früchte im Winter)
- Weihnachtsschmuck (traditionell)
Besonderheiten & Prüfungswissen
- Zweihäusig: Rote Beeren nur bei weiblichen Pflanzen (1 männliche auf 5–6 weibliche)
- Immergrün – ganzjähriger Sichtschutz
- Sehr langsam wachsend
- Giftig! Rote Beeren giftig für Menschen, besonders für Kinder
- Stachelige Blätter schützen vor Verbiss
Giftpflanze
Rote Beeren giftig – können bei Kindern zu ernsthaften Vergiftungen führen.
Quelle: Pflanzenliste Werker GaLaBau, Landwirtschaftskammer Niedersachsen (2019)