Serbische Fichte
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Kurzprofil
Botanischer Name: Picea omorika
Deutscher Name: Serbische Fichte
Familie: Kieferngewächse (Pinaceae)
Kategorie: Nadelgehölz (immergrün)
Prüfungsrelevanz: Z – Zwischenprüfung
Steckbrief
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Wuchsform | Schmal-kegelförmig mit hängenden, dann bogig aufstrebenden Ästen |
| Wuchshöhe | 15–25 m |
| Blätter | Flache Nadeln, oben dunkelgrün, unten silbrig-weiß gestreift |
| Blüten | Zapfenblüten |
| Blütezeit | Mai |
| Frucht | Hängende, kleine, violett-braune Zapfen |
Standort & Boden
| Merkmal | Anforderung |
|---|---|
| Licht | Sonne bis Halbschatten |
| Boden | Anspruchslos, auch kalkhaltig |
| Bodenart | lehmig bis humos, frisch |
| pH-Wert | schwach sauer bis neutral (5,5–7,0) |
| Feuchte | Frisch bis mäßig trocken |
Verbreitung
- Herkunft/natürliches Verbreitungsgebiet: Südosteuropa (Serbien, Bosnien – Reliktvorkommen)
- In Deutschland: Zierpflanze / Kulturpflanze
- Vorkommen: Parks, Gärten, Friedhöfe
Vermehrung
- Aussaat: März–April
- Stecklinge: nicht üblich
- Teilung: nicht üblich
- Veredelung: Veredelung auf Picea abies (bei Sorten)
- Ableger/Ausläufer: nicht üblich
Verwendung im GaLaBau
- Stadtbaum (sehr tolerant gegenüber Stadtluft)
- Solitärgehölz und Allee
- Schlanke Raumform für begrenzte Standorte
Besonderheiten & Prüfungswissen
- Sehr schlanker Wuchs – ideal wo Platz begrenzt
- Zweifarbige Nadeln: oben grün, unten weiß gestreift – Erkennungsmerkmal
- Sehr tolerant: Kalk, Stadtluft, Wind, Trockenheit
- Natürliches Vorkommen: nur im Drinaltal (Serbien) – gefährdet
- Gute Alternative zur anfälligen Blaufichte
Quelle: Pflanzenliste Werker GaLaBau, Landwirtschaftskammer Niedersachsen (2019)