Pracht-Spiere

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Pracht-Spiere



Kurzprofil
Botanischer Name: Spiraea × vanhouttei
Deutscher Name: Pracht-Spiere, Pracht-Spierstrauch
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Kategorie: Laubgehölz
Prüfungsrelevanz: Z – Zwischenprüfung


Steckbrief

Merkmal Beschreibung
Wuchsform Breit-bogiger Strauch, überhängende Äste
Wuchshöhe 1,5–2,5 m
Blätter Dreilappig, wechselständig, blaugrün
Blüten Weiß, in halbkugeligen Dolden entlang der Zweige
Blütezeit Mai – Juni
Frucht Kleine Kapsel


Standort & Boden

Merkmal Anforderung
Licht Sonne bis Halbschatten
Boden Anspruchslos
Bodenart lehmig-humos, frisch
pH-Wert schwach sauer bis neutral (5,5–7,0)
Feuchte Frisch


Verbreitung

  • Herkunft/natürliches Verbreitungsgebiet: Gartenhybride, 1862 in Frankreich gezüchtet aus Spiraea cantoniensis (Südost-China) × Spiraea trilobata (Zentralasien/Nordchina/Südsibirien)
  • In Deutschland: Zierpflanze / Kulturpflanze
  • Vorkommen: Gärten, Parks, Ziergehölzpflanzungen


Vermehrung

  • Aussaat: nicht üblich
  • Stecklinge: Juli–August, Halbverholzt
  • Teilung: nicht üblich
  • Veredelung: nicht üblich
  • Ableger/Ausläufer: nicht üblich


Verwendung im GaLaBau

  • Solitärstrauch und Gehölzgruppen
  • Frühsommerblüher in Parks
  • Naturgartengestaltung


Besonderheiten & Prüfungswissen

  • Üppig weiße Blüte im Mai/Juni
  • Schnitt nach der Blüte (Blüte am vorjährigen Holz)
  • Bogiger Wuchs macht die Blüte besonders dekorativ
  • Hybride aus S. trilobata × S. cantoniensis
  • Größer und kräftiger als S. arguta

Verwechslungsgefahr
Nicht zu verwechseln mit der Prachtspiere (Astilbe × arendsii, ohne Bindestrich) – das ist eine krautige Staude aus einer ganz anderen Pflanzenfamilie (Steinbrechgewächse), kein Strauch!


Quelle: Pflanzenliste Werker GaLaBau, Landwirtschaftskammer Niedersachsen (2019)