Kleines Schneeglöckchen
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Kurzprofil
Botanischer Name: Galanthus nivalis
Deutscher Name: Kleines Schneeglöckchen
Familie: Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)
Kategorie: Zwiebelpflanze
Prüfungsrelevanz: Abschlussprüfung
Steckbrief
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Wuchsform | Niedrig, aus Zwiebeln |
| Wuchshöhe | 10–20 cm |
| Blätter | Schmal, hellgrün, paarig |
| Blüten | Weiß, hängend, glockenförmig, mit grüner Zeichnung an inneren Blütenhüllblättern |
| Blütezeit | Januar – März (frühester Blüher!) |
| Frucht | Kapsel |
Standort & Boden
| Merkmal | Anforderung |
|---|---|
| Licht | Halbschatten |
| Boden | Humos, frisch |
| Bodenart | humos, lehmig, durchlässig |
| pH-Wert | schwach sauer bis neutral (5,5–7,0) |
| Feuchte | Frisch |
Verbreitung
- Herkunft/natürliches Verbreitungsgebiet: Europa (Mittel- und Südosteuropa)
- In Deutschland: heimisch (selten), weit eingebürgert
- Vorkommen: Lichte Wälder, Auen, Gärten
Vermehrung
- Aussaat: nicht üblich
- Stecklinge: nicht üblich
- Teilung: nicht üblich
- Veredelung: nicht üblich
- Ableger/Ausläufer: Tochterzwiebeln
Verwendung im GaLaBau
- Frühjahrsgestaltung im Schatten
- Naturalisierung in Gehölzunter-pflanzung
- Kombination mit Farnen und Bärlauch
Besonderheiten & Prüfungswissen
- Frühester Blüher überhaupt – oft schon im Januar
- Giftig! Alle Teile enthalten Lectine und Lycorin
- Einheimisch in Mitteleuropa (in Wäldern)
- Naturalisiert sich gut unter Laubbäumen
- Wächst gern an gleichen Standorten wie Bärlauch
Giftpflanze
Alle Pflanzenteile giftig – enthält Lycorin und andere Alkaloide.
Quelle: Pflanzenliste Werker GaLaBau, Landwirtschaftskammer Niedersachsen (2019)