Japanische Lavendelheide

Aus Gartenwerker
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Japanische Lavendelheide



Kurzprofil
Botanischer Name: Pieris japonica
Deutscher Name: Japanische Lavendelheide
Familie: Heidekrautgewächse (Ericaceae)
Kategorie: Laubgehölz (immergrün)
Prüfungsrelevanz: Abschlussprüfung


Steckbrief

Merkmal Beschreibung
Wuchsform Kompakter, buschiger Strauch
Wuchshöhe 1–3 m
Blätter Lanzettlich, ledrig, dunkelgrün, immergrün; Jungtriebe leuchtend rot
Blüten Weiß, glockenförmig, in hängenden Rispen, duftend
Blütezeit März – April
Frucht Kleine Kapsel


Standort & Boden

Merkmal Anforderung
Licht Halbschatten
Boden Humos, sauer, durchlässig
Bodenart humos, sandig, durchlässig
pH-Wert sauer (4,5–5,5)
Feuchte Frisch


Verbreitung

  • Herkunft/natürliches Verbreitungsgebiet: Japan, Ostasien
  • In Deutschland: Zierpflanze / Kulturpflanze
  • Vorkommen: Gärten, Parks, Moorbeete


Vermehrung

  • Aussaat: März–April
  • Stecklinge: Juli–August, Halbverholzt
  • Teilung: nicht üblich
  • Veredelung: nicht üblich
  • Ableger/Ausläufer: nicht üblich


Verwendung im GaLaBau

  • Immergrüner Solitärstrauch

> - Rhododendron-Gesellschaft und Heidegärten > - Schattenrabatte mit sauren Böden


Besonderheiten & Prüfungswissen

  • Zwei Zierwerte: Frühjahrsblüte (weiß) und leuchtend rote Jungtriebe
  • Kein Kalk! Nur für saure Böden geeignet
  • Giftig! Alle Pflanzenteile giftig (Andromedotoxin)
  • Empfindlich gegen Spätfrost (junge Triebe schützen)
  • Herkunft: Japan

Giftpflanze
Alle Teile giftig – enthält Andromedotoxin.


Quelle: Pflanzenliste Werker GaLaBau, Landwirtschaftskammer Niedersachsen (2019)