Hunds-Rose
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Kurzprofil
Botanischer Name: Rosa canina
Deutscher Name: Hunds-Rose
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Kategorie: Laubgehölz
Prüfungsrelevanz: Abschlussprüfung
Steckbrief
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Wuchsform | Aufrechter bis bogig-überhängender Strauch mit gebogenen Stacheln |
| Wuchshöhe | 1–3 m |
| Blätter | Gefiedert (5–7 Teilblättchen), wechselständig |
| Blüten | Rosa bis weiß, 5-blättrig, duftend |
| Blütezeit | Juni – Juli |
| Frucht | Rote Hagebutten, reich an Vitamin C |
Standort & Boden
| Merkmal | Anforderung |
|---|---|
| Licht | Sonne |
| Boden | Anspruchslos, auch mager |
| Bodenart | alle Bodenarten |
| pH-Wert | schwach sauer bis schwach alkalisch (5,5–7,5) |
| Feuchte | Trocken bis frisch |
Verbreitung
- Herkunft/natürliches Verbreitungsgebiet: Europa, Nordafrika, Westasien
- In Deutschland: heimisch
- Vorkommen: Waldränder, Hecken, Wegränder, Böschungen
Vermehrung
- Aussaat: Herbst (Kaltkeimer, Hagebutten)
- Stecklinge: August–September, Halbverholzt
- Teilung: nicht üblich
- Veredelung: nicht üblich
- Ableger/Ausläufer: nicht üblich
Verwendung im GaLaBau
- Naturhecken und Wildgehölzpflanzungen
- Böschungsbegrünung
- Vogelschutzhecken (Hagebutten)
- Unterlage für Veredelung von Kulturrosen
Besonderheiten & Prüfungswissen
- Einheimische Wildrose – ökologisch sehr wertvoll
- Hagebutten vitamin-C-reich (getrocknet für Tee)
- Wird als Unterlage für Kulturrosen verwendet
- Gebogene Stacheln (Unterschied: Dornen sitzen tiefer im Holz)
- Stacheln lassen sich leicht abbrechen – Sicherheitsmerkmal bei Veredelungsarbeiten
Quelle: Pflanzenliste Werker GaLaBau, Landwirtschaftskammer Niedersachsen (2019)