Hainbuche

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Hainbuche



Kurzprofil
Botanischer Name: Carpinus betulus
Deutscher Name: Hainbuche, Weißbuche
Familie: Birkengewächse (Betulaceae)
Kategorie: Laubgehölz
Prüfungsrelevanz: Z – Zwischenprüfung


Steckbrief

Merkmal Beschreibung
Wuchsform Baum oder Strauch (als Hecke), oval-konische Krone
Wuchshöhe Als Baum 10–25 m, als Hecke formbar
Blätter Oval, doppelt gesägt, mit deutlichen Rippen, wechselständig
Blüten Kätzchen, windblütig
Blütezeit April – Mai
Frucht Geflügelte Nüsschen in dreilappigen Hüllblättern


Standort & Boden

Merkmal Anforderung
Licht Sonne bis Schatten
Boden Nährstoffreich, lehmig, frisch
Bodenart lehmig bis tonig
pH-Wert schwach sauer bis neutral (5,5–7,0)
Feuchte Frisch bis mäßig feucht


Verbreitung

  • Herkunft/natürliches Verbreitungsgebiet: Europa, Vorderasien
  • In Deutschland: heimisch
  • Vorkommen: Laub- und Mischwälder, Hecken, Parks


Vermehrung

  • Aussaat: Herbst (Kaltkeimer)
  • Stecklinge: nicht üblich
  • Teilung: nicht üblich
  • Veredelung: nicht üblich
  • Ableger/Ausläufer: nicht üblich


Verwendung im GaLaBau

  • Heckengehölz (Formhecken, Sichtschutzhecken)
  • Straßenbegleitgrün
  • Stadtbäume und Alleen
  • Naturgärten und Feldgehölze


Besonderheiten & Prüfungswissen

  • Hervorragend für Heckenschnitt geeignet – verträgt starken Rückschnitt
  • Hält vertrocknete Blätter bis zum Frühjahr (Marceszenz) – typisches Winterbild
  • Verwechslungsgefahr mit Rotbuche: Hainbuche hat gerippte Blätter, graugrüne Borke
  • Kein echter Verwandter der Buche (Fagus) – trotz des Namens „Buche"
  • Wichtig für Vogelschutzhecken und Windschutzpflanzungen


Quelle: Pflanzenliste Werker GaLaBau, Landwirtschaftskammer Niedersachsen (2019)