Gemeine Quecke
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Kurzprofil
Botanischer Name: Elymus repens
Deutscher Name: Gemeine Quecke
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Kategorie: Wildkraut (Problemunkraut, Gras)
Prüfungsrelevanz: Z – Zwischenprüfung
Steckbrief
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Wuchsform | Aufrecht, kriechend durch oberirdische und unterirdische Ausläufer |
| Wuchshöhe | 40–120 cm |
| Blätter | Flache Grasblätter, ca. 5–10 mm breit, rau |
| Blüten | Ährenartig (Gras) |
| Blütezeit | Juni – August |
| Frucht | Grasfrüchte (Körner) |
Standort & Boden
| Merkmal | Anforderung |
|---|---|
| Licht | Sonne bis Halbschatten |
| Boden | Anspruchslos, lehmig |
| Bodenart | alle Bodenarten |
| pH-Wert | schwach sauer bis schwach alkalisch (5,5–7,5) |
| Feuchte | Frisch |
Verbreitung
- Herkunft/natürliches Verbreitungsgebiet: Europa, Asien, Nordafrika
- In Deutschland: heimisch
- Vorkommen: Äcker, Wiesen, Wegränder, Gärten
Vermehrung
- Aussaat: Selbstaussaat
- Stecklinge: nicht üblich
- Teilung: nicht üblich
- Veredelung: nicht üblich
- Ableger/Ausläufer: Rhizomausläufer (stark, schwer zu bekämpfen)
Verwendung im GaLaBau
- Ausschließlich Schadpflanze / Unkraut
Besonderheiten & Prüfungswissen
Problemunkraut
Hartnäckigstes Grasunkraut im GaLaBau!
- Kriecht durch lang ausgeprägte unterirdische Rhizome
- Jedes Rhizomstück = neue Pflanze
- Bekämpfung: Tiefes, vollständiges Ausgraben; Rhizomsperre; Herbizide (Glyphosat)
- Im Rasen gut erkennbar durch aufrechten Wuchs und harte Wurzeln
- Synonym: Agropyron repens (ältere Bezeichnung)
Quelle: Pflanzenliste Werker GaLaBau, Landwirtschaftskammer Niedersachsen (2019)