Esche

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Esche



Kurzprofil
Botanischer Name: Fraxinus excelsior
Deutscher Name: Esche
Familie: Ölbaumgewächse (Oleaceae)
Kategorie: Laubgehölz
Prüfungsrelevanz: Abschlussprüfung


Steckbrief

Merkmal Beschreibung
Wuchsform Großer Laubbaum, hochgewölbte Krone
Wuchshöhe 20–40 m
Blätter Unpaarig gefiedert (7–13 Teilblättchen), wechselständig
Blüten Unscheinbar, windblütig, ohne Blütenblätter
Blütezeit April – Mai (vor dem Blattaustrieb)
Frucht Geflügelte Nüsschen (Samara, „Eschenflügel"), in Büscheln


Standort & Boden

Merkmal Anforderung
Licht Sonne bis Halbschatten
Boden Frisch bis feucht, nährstoffreich, tiefgründig
Bodenart lehmig, tiefgründig, nährstoffreich
pH-Wert neutral bis schwach alkalisch (6,5–7,5)
Feuchte Frisch bis feucht


Verbreitung

  • Herkunft/natürliches Verbreitungsgebiet: Europa, Kaukasus, Kleinasien
  • In Deutschland: heimisch
  • Vorkommen: Auwälder, Mischwälder, Flussränder, feuchte Standorte


Vermehrung

  • Aussaat: Herbst (Kaltkeimer, Doppelkeimung)
  • Stecklinge: nicht üblich
  • Teilung: nicht üblich
  • Veredelung: nicht üblich
  • Ableger/Ausläufer: nicht üblich


Verwendung im GaLaBau

  • Park- und Waldbaum
  • Ufer- und Auwaldpflanzungen
  • Alleen und Solitärbäume


Besonderheiten & Prüfungswissen

  • Erkennungsmerkmal: Schwarze, samtartige Winterknospen – unverwechselbar!
  • Gefiederte Blätter – leicht zu erkennen
  • Eschensterben: Hymenoscyphus fraxineus (Pilz) bedroht Eschenbestände massiv
  • Spät austrieb im Frühjahr (Bauernregel: „Esche treibt spät")
  • Lichtbaumcharakter – benötigt viel Licht


Quelle: Pflanzenliste Werker GaLaBau, Landwirtschaftskammer Niedersachsen (2019)