Blauer Eisenhut

Aus Gartenwerker
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Blauer Eisenhut



Kurzprofil
Botanischer Name: Aconitum napellus
Deutscher Name: Blauer Eisenhut
Familie: Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)
Kategorie: Staude
Prüfungsrelevanz: Abschlussprüfung


Steckbrief

Merkmal Beschreibung
Wuchsform Aufrecht, horstig
Wuchshöhe 80–150 cm
Blätter Handförmig tief geteilt, dunkelgrün
Blüten Blau-violett, helmförmig (Oberkronblatt bildet einen Helm/Kapuze)
Blütezeit Juni – August
Frucht Balgfrüchte


Standort & Boden

Merkmal Anforderung
Licht Halbschatten bis Schatten
Boden Humos, frisch, nährstoffreich
Bodenart humos, lehmig, frisch
pH-Wert schwach sauer bis neutral (5,5–7,0)
Feuchte Frisch bis feucht


Verbreitung

  • Herkunft/natürliches Verbreitungsgebiet: Mittel- und Südeuropa, Gebirge
  • In Deutschland: heimisch
  • Vorkommen: Gebirgswiesen, Waldränder, Bach-Ufer, feuchte Hochlagen


Vermehrung

  • Aussaat: Herbst (Kaltkeimer)
  • Stecklinge: nicht üblich
  • Teilung: Herbst (nach der Blüte)
  • Veredelung: nicht üblich
  • Ableger/Ausläufer: nicht üblich


Verwendung im GaLaBau

  • Schattenrabatten und Waldgärten
  • Kombinationspflanzung mit Farnen


Besonderheiten & Prüfungswissen

  • HOCHGIFTIG – eine der giftigsten einheimischen Pflanzen!
  • Enthält Aconitin – kann durch Hautkontakt aufgenommen werden
  • Helm-/Kapuzenförmige blaue Blüten – unverwechselbar
  • Handschuhe bei allen Arbeiten tragen!
  • Benannt nach der helmartig geformten Blüte (Eisenhut = Ritterhelm)

STARK GIFTIG
Eine der giftigsten Pflanzen Europas! Enthält Aconitin – kann durch die Haut aufgenommen werden. Schutzhandschuhe tragen! Lebensgefährlich bei Verschlucken.


Quelle: Pflanzenliste Werker GaLaBau, Landwirtschaftskammer Niedersachsen (2019)