Sandbirke

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Sandbirke



Kurzprofil
Botanischer Name: Betula pendula
Deutscher Name: Sandbirke, Weißbirke, Warzen-Birke
Familie: Birkengewächse (Betulaceae)
Kategorie: Laubgehölz
Prüfungsrelevanz: Z – Zwischenprüfung


Steckbrief

Merkmal Beschreibung
Wuchsform Baum mit hängenden Zweigen, schlanke Krone
Wuchshöhe 15–25 m
Blätter Dreieckig-rhombisch, doppelt gesägt, wechselständig
Blüten Kätzchen: männlich hängend, weiblich aufrecht, windblütig
Blütezeit März – April
Frucht Kleine geflügelte Nüsschen in Zapfen


Standort & Boden

Merkmal Anforderung
Licht Sonne
Boden Sandig, nährstoffarm, durchlässig (Pionierpflanze)
Bodenart sandig bis sandig-lehmig, auch mager
pH-Wert schwach sauer bis neutral (4,5–6,5)
Feuchte Trocken bis frisch


Verbreitung

  • Herkunft/natürliches Verbreitungsgebiet: Europa, Nordasien
  • In Deutschland: heimisch
  • Vorkommen: Wälder, Heiden, Moore, Pioniergehölz auf Sandböden


Vermehrung

  • Aussaat: März–April (Lichtkeimer)
  • Stecklinge: nicht üblich
  • Teilung: nicht üblich
  • Veredelung: nicht üblich
  • Ableger/Ausläufer: nicht üblich


Verwendung im GaLaBau

  • Solitärbaum in Parks und Gärten
  • Pioniergehölz auf Rohböden und Kiesgruben
  • Wildgehölzpflanzungen
  • Mehrere Sorten mit Hängekrone oder Zierform verfügbar


Besonderheiten & Prüfungswissen

  • Unverwechselbares Erkennungsmerkmal: Weiße, sich schälende Borke
  • Junge Zweige mit Harzwarzen (daher: Warzen-Birke)
  • Pionierpflanze – besiedelt als eine der ersten Baumarten Rohböden
  • Kurzlebig im Vergleich zu Eiche/Buche (ca. 80–120 Jahre)
  • Starker Pollenflug – allergologisch bedeutsam
  • Hänge-Birke ('Youngii') ist beliebte Gartenform


Quelle: Pflanzenliste Werker GaLaBau, Landwirtschaftskammer Niedersachsen (2019)