Heide-Wacholder

Aus Gartenwerker
Version vom 8. September 2026, 14:22 Uhr von Gartenwerker Ad (Diskussion | Beiträge) (Kategorie:Gartenwerker ergänzt (für Artikelzähler auf Hauptseite))
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Heide-Wacholder



Kurzprofil
Botanischer Name: Juniperus communis
Deutscher Name: Heide-Wacholder, Säulen-Wacholder
Familie: Zypressengewächse (Cupressaceae)
Kategorie: Nadelgehölz (immergrün)
Prüfungsrelevanz: Abschlussprüfung


Steckbrief

Merkmal Beschreibung
Wuchsform Sehr variabel: säulenförmig bis kriechend (je nach Sorte)
Wuchshöhe 0,3–6 m
Blätter Stechende Nadeln zu dritt quirlständig, blaugrün, weiße Streifen
Blüten Zapfenblüten, zweihäusig
Blütezeit April – Mai
Frucht Blaue Beerenzapfen, erst nach 2–3 Jahren reif


Standort & Boden

Merkmal Anforderung
Licht Sonne
Boden Kalkhaltig, sandig, nährstoffarm, trocken
Bodenart sandig, mager, durchlässig
pH-Wert schwach sauer bis neutral (5,5–7,0)
Feuchte Trocken


Verbreitung

  • Herkunft/natürliches Verbreitungsgebiet: Europa, Nordasien, Nordamerika
  • In Deutschland: heimisch
  • Vorkommen: Heiden, Magerrasen, Dünen, Waldränder


Vermehrung

  • Aussaat: Herbst (Kaltkeimer, langsam)
  • Stecklinge: August–September, Halbverholzt
  • Teilung: nicht üblich
  • Veredelung: nicht üblich
  • Ableger/Ausläufer: nicht üblich


Verwendung im GaLaBau

  • Heidegärten und Natursteinpflanzungen
  • Solitärgehölz (Säulenform) oder Bodendecker (kriechende Sorten)
  • Trockenbiotope und Magerrasen


Besonderheiten & Prüfungswissen

  • Drei Nadeln im Quirl – typisches Erkennungsmerkmal
  • Stechende Nadeln! (Unterschied zu anderen Arten)
  • Wacholderbeeren (Beerenzapfen) als Gewürz verwendet
  • Einheimisch und ökologisch wertvoll
  • Sehr trockenheitstolerant


Quelle: Pflanzenliste Werker GaLaBau, Landwirtschaftskammer Niedersachsen (2019)