Selbstkletternde Jungfernrebe

Kurzprofil
Botanischer Name: Parthenocissus tricuspidata 'Veitchii'
Deutscher Name: Selbstkletternde Jungfernrebe, Wilder Wein
Familie: Weingewächse (Vitaceae)
Kategorie: Schling- und Kletterpflanze
Prüfungsrelevanz: Abschlussprüfung
Steckbrief
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Wuchsform | Kletternd mit Haftscheiben an Ranken |
| Wuchshöhe | 10–20 m |
| Blätter | Dreilappig bis dreiteilig, wechselständig; Herbstfärbung leuchtend rot |
| Blüten | Gelblich-grün, unscheinbar |
| Blütezeit | Juni – Juli |
| Frucht | Blaue Beeren (giftig!) |
Standort & Boden
| Merkmal | Anforderung |
|---|---|
| Licht | Sonne bis Schatten |
| Boden | Anspruchslos |
| Bodenart | alle Bodenarten |
| pH-Wert | schwach sauer bis schwach alkalisch (5,5–7,5) |
| Feuchte | Frisch |
Verbreitung
- Herkunft/natürliches Verbreitungsgebiet: Ostasien (China, Japan)
- In Deutschland: Zierpflanze / Kulturpflanze
- Vorkommen: Gärten, Fassaden, Mauern, Parks
Vermehrung
- Aussaat: nicht üblich
- Stecklinge: Juli–August, Halbverholzt, oder Oktober–November Hartholz
- Teilung: nicht üblich
- Veredelung: nicht üblich
- Ableger/Ausläufer: nicht üblich
Verwendung im GaLaBau
- Fassadenbegrünung großer Flächen
- Klassische Hausfassade
Besonderheiten & Prüfungswissen
- Selbstkletternd durch Haftscheiben – kein Gerüst nötig
- Unterschied zu P. quinquefolia (5-zählig): tricuspidata hat 3-lappige Blätter
- Spektakuläre scharlachrote Herbstfärbung
- Kann Mörtel lösen bei altem Mauerwerk
- Beeren giftig
Giftpflanze
Beeren giftig.
Quelle: Pflanzenliste Werker GaLaBau, Landwirtschaftskammer Niedersachsen (2019)