Gelbe Narzisse

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Gelbe Narzisse



Kurzprofil
Botanischer Name: Narcissus pseudonarcissus
Deutscher Name: Gelbe Narzisse, Osterglocke
Familie: Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)
Kategorie: Zwiebelpflanze
Prüfungsrelevanz: Z – Zwischenprüfung


Steckbrief

Merkmal Beschreibung
Wuchsform Aufrecht, aus Zwiebeln
Wuchshöhe 20–40 cm
Blätter Schmal, graugrün, aufrecht
Blüten Gelb, mit charakteristischem langen Nektarring (Röhre) in der Mitte
Blütezeit März – April
Frucht Kapsel


Standort & Boden

Merkmal Anforderung
Licht Sonne bis Halbschatten
Boden Durchlässig, humos
Bodenart lehmig-humos, durchlässig
pH-Wert schwach sauer bis neutral (6,0–7,0)
Feuchte Frisch


Verbreitung

  • Herkunft/natürliches Verbreitungsgebiet: Europa (Südwesteuropa, Mittelmeer)
  • In Deutschland: heimisch (selten), weit verbreitet als Kulturpflanze
  • Vorkommen: Wiesen, Gärten, Parks, Gehölzränder


Vermehrung

  • Aussaat: nicht üblich
  • Stecklinge: nicht üblich
  • Teilung: nicht üblich
  • Veredelung: nicht üblich
  • Ableger/Ausläufer: Tochterzwiebeln


Verwendung im GaLaBau

  • Frühjahrspflanzung in Beeten und Rasen
  • Schnittzweck
  • Naturalisierung in Obstwiesen und Parks


Besonderheiten & Prüfungswissen

  • Langer Nektarring (Trompete) – Unterschied zu anderen Narzissenarten
  • Giftig! Alle Teile, besonders die Zwiebeln (Narzisskrankheit beim Schneiden)
  • Pflanztiefe: ca. 10–15 cm (dreifache Zwiebelgröße)
  • Laub nach Blüte vergilben lassen – nicht abschneiden (Einlagerung für nächstes Jahr)
  • Verwechslungsgefahr der Zwiebeln mit Bärlauch beim Pflanzen!

Giftpflanze
Alle Pflanzenteile giftig, besonders Zwiebeln. Beim Schneiden Kontaktallergie möglich.


Quelle: Pflanzenliste Werker GaLaBau, Landwirtschaftskammer Niedersachsen (2019)