Blut-Berberitze

Kurzprofil
Botanischer Name: Berberis thunbergii 'Atropurpurea'
Deutscher Name: Blut-Berberitze
Familie: Berberitzengewächse (Berberidaceae)
Kategorie: Laubgehölz
Prüfungsrelevanz: Z – Zwischenprüfung
Steckbrief
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Wuchsform | Dichter, kompakter Strauch |
| Wuchshöhe | 1–1,5 m |
| Blätter | Klein, rundlich-oval, dunkel-purpurrot die gesamte Saison |
| Blüten | Gelb, innen, außen rötlich, hängend |
| Blütezeit | April – Mai |
| Frucht | Kleine rote Beeren, sehr dekorativ im Herbst/Winter |
Standort & Boden
| Merkmal | Anforderung |
|---|---|
| Licht | Sonne (volle Sonne für intensivste Blattfarbe) |
| Boden | Durchlässig, nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich |
| Bodenart | alle Bodenarten, durchlässig |
| pH-Wert | schwach sauer bis schwach alkalisch (6,0–7,5) |
| Feuchte | Trocken bis frisch |
Verbreitung
- Herkunft/natürliches Verbreitungsgebiet: Japan
- In Deutschland: Zierpflanze / Kulturpflanze
- Vorkommen: Gärten, Parks, Hecken
Vermehrung
- Aussaat: Oktober–November oder März
- Stecklinge: Juli–August, Halbverholzt
- Teilung: nicht üblich
- Veredelung: nicht üblich
- Ableger/Ausläufer: nicht üblich
Verwendung im GaLaBau
- Farbakzent in Rabatten und Staudenpflanzungen
- Dornige Hecke (Sicherheitshecke)
- Flächenpflanzung als Bodendecker
- Kombinationspflanzung mit grünen und gelben Gehölzen
Besonderheiten & Prüfungswissen
- Markantes purpurrotes Laub das gesamte Jahr – wichtiges Gestaltungselement
- Dornige Zweige – Sicherheitshecke, Einbruchschutz
- Sehr robust und pflegeleicht
- Verträgt Trockenheit gut
- Volle Sonne verstärkt die rote Blattfarbe
- Früchte sind für Menschen leicht giftig (Berberin), für Vögel wertvoll
Quelle: Pflanzenliste Werker GaLaBau, Landwirtschaftskammer Niedersachsen (2019)