Sanddorn

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Sanddorn



Kurzprofil
Botanischer Name: Hippophae rhamnoides
Deutscher Name: Sanddorn
Familie: Ölweidengewächse (Elaeagnaceae)
Kategorie: Laubgehölz
Prüfungsrelevanz: Abschlussprüfung


Steckbrief

Merkmal Beschreibung
Wuchsform Dorniger Strauch, breit-buschig
Wuchshöhe 2–4 m
Blätter Schmal-lanzettlich, silbergrau, wechselständig
Blüten Unscheinbar, zweihäusig (männlich/weiblich auf getrennten Pflanzen)
Blütezeit März – April
Frucht Leuchtend orangerote Beeren, eng am Zweig, sehr vitaminreich


Standort & Boden

Merkmal Anforderung
Licht Sonne
Boden Sandig, nährstoffarm, trocken
Bodenart sandig, mager, auch salzhaltig
pH-Wert neutral bis schwach alkalisch (6,0–7,5)
Feuchte Trocken


Verbreitung

  • Herkunft/natürliches Verbreitungsgebiet: Europa, Asien
  • In Deutschland: heimisch
  • Vorkommen: Küsten, Dünen, Flussufer, Sandböden


Vermehrung

  • Aussaat: Frühjahr
  • Stecklinge: Juli–August, Halbverholzt
  • Teilung: nicht üblich
  • Veredelung: nicht üblich
  • Ableger/Ausläufer: Wurzelausläufer


Verwendung im GaLaBau

  • Küsten- und Dünenbepflanzung
  • Böschungsbefestigung und Erosionsschutz
  • Windschutzpflanzungen
  • Naturgehölze und Vogelschutzhecken


Besonderheiten & Prüfungswissen

  • Zweihäusig: Für Früchte wird 1 männliche Pflanze auf 5–8 weibliche Pflanzen benötigt
  • Stickstofffixierung durch Wurzelsymbiose (Frankia-Bakterien)
  • Natürlicher Standort: Dünen, Flussläufe, Schotterbänke
  • Früchte extrem reich an Vitamin C (10-fach mehr als Zitrone)
  • Silber-graues Laub ist Erkennungsmerkmal


Quelle: Pflanzenliste Werker GaLaBau, Landwirtschaftskammer Niedersachsen (2019)