Buchsbaum

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Buchsbaum



Kurzprofil
Botanischer Name: Buxus sempervirens
Deutscher Name: Buchsbaum
Familie: Buchsbaumgewächse (Buxaceae)
Kategorie: Laubgehölz (immergrün)
Prüfungsrelevanz: Z – Zwischenprüfung


Steckbrief

Merkmal Beschreibung
Wuchsform Kompakter Strauch oder kleiner Baum
Wuchshöhe 1–5 m (je nach Schnitt)
Blätter Klein, oval, lederartig, dunkelgrün, immergrün, gegenständig
Blüten Gelblich-weiß, unscheinbar, leicht duftend
Blütezeit März – April
Frucht Kleine dreiköpfige Kapsel


Standort & Boden

Merkmal Anforderung
Licht Sonne bis Schatten
Boden Humos, durchlässig, kalkhaltig
Bodenart lehmig-humos, kalkhaltig
pH-Wert neutral bis schwach alkalisch (6,5–8,0)
Feuchte Frisch


Verbreitung

  • Herkunft/natürliches Verbreitungsgebiet: Europa (Mittelmeerraum, Kaukasus)
  • In Deutschland: heimisch (südlich, selten), weit verbreitet als Kulturpflanze
  • Vorkommen: Lichte Kalkwälder, Gärten, Parks, Friedhöfe


Vermehrung

  • Aussaat: Herbst
  • Stecklinge: August–September, Halbverholzt
  • Teilung: nicht üblich
  • Veredelung: nicht üblich
  • Ableger/Ausläufer: nicht üblich


Verwendung im GaLaBau

  • Formschnittgehölz (Kugeln, Pyramiden, Spiralen, Hecken)
  • Einfassungen von Beeten und Wegen
  • Formale Gartengestaltung
  • Topiary-Kunst


Besonderheiten & Prüfungswissen

  • Klassisches Formschnittgehölz – reagiert sehr gut auf Schnitt
  • Schnitttermin: Ende Juni / Anfang Juli (nach Johanni)
  • Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) – gefährlicher Schädling seit ca. 2006
  • Buchsbaumsterben durch Pilz Cylindrocladium buxicola
  • Alle Teile giftig! Besonders für Pferde
  • Wächst sehr langsam – langlebig

Giftpflanze
Alle Pflanzenteile sind giftig. Enthält Alkaloide (Buxin). Kontakt vermeiden, Handschuhe tragen.


Quelle: Pflanzenliste Werker GaLaBau, Landwirtschaftskammer Niedersachsen (2019)