Kartoffel-Rose: Unterschied zwischen den Versionen

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* Breitet sich durch Wurzelausläufer stark aus (kann invasiv werden)
* Breitet sich durch Wurzelausläufer stark aus (kann invasiv werden)
* Sehr große Hagebutten – vitamin-C-reich
* Sehr große Hagebutten – vitamin-C-reich
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'''Invasive Art'''<br>
Steht auf der [[BfN-Warnliste|BfN-Warnliste invasiver Gefäßpflanzenarten]] (Schwarze Liste, Managementliste) und gilt besonders an Nord- und Ostseeküste als invasiv: Sie bildet dichte, wurzelausläufertreibende Bestände, die lichtbedürftige Dünen- und Heidevegetation verdrängen. Auf Sylt wird sie deshalb gezielt aus den Dünen entfernt. Fernab der Küste ist das Problem deutlich geringer – dennoch sollte auf Pflanzung in naturnahen Bereichen verzichtet werden.<br>
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''Quelle: Pflanzenliste Werker GaLaBau, Landwirtschaftskammer Niedersachsen (2019)''
''Quelle: Pflanzenliste Werker GaLaBau, Landwirtschaftskammer Niedersachsen (2019)''
[[Kategorie:Rosengewächse]]
[[Kategorie:Laubgehölz]]
[[Kategorie:Gartenwerker]]

Aktuelle Version vom 8. September 2026, 14:22 Uhr

Kartoffel-Rose



Kurzprofil
Botanischer Name: Rosa rugosa
Deutscher Name: Kartoffel-Rose
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Kategorie: Laubgehölz
Prüfungsrelevanz: Z – Zwischenprüfung


Steckbrief

Merkmal Beschreibung
Wuchsform Breit-buschiger, sehr dorniger Strauch
Wuchshöhe 1–2 m
Blätter Gefiedert, Blättchen runzelig-geadert (rugosa = runzelig), dunkelgrün
Blüten Purpurrosa bis weiß, groß, stark duftend, einzeln
Blütezeit Juni – September (Dauerblüher mit Hagebutten gleichzeitig)
Frucht Sehr große, rote Hagebutten, flach-kugelig


Standort & Boden

Merkmal Anforderung
Licht Sonne
Boden Sandig, auch salztolerant
Bodenart sandig bis sandig-lehmig, auch mager
pH-Wert schwach sauer bis neutral (5,5–7,0)
Feuchte Trocken bis frisch


Verbreitung

  • Herkunft/natürliches Verbreitungsgebiet: Ostasien (Japan, China, Korea)
  • In Deutschland: eingebürgert (Neophyt)
  • Vorkommen: Dünen, Küsten, Straßenränder, Gärten


Vermehrung

  • Aussaat: Herbst (Hagebutten, Kaltkeimer)
  • Stecklinge: August–September, Halbverholzt
  • Teilung: nicht üblich
  • Veredelung: nicht üblich
  • Ableger/Ausläufer: Wurzelausläufer


Verwendung im GaLaBau

  • Küstenschutz und Dünenbepflanzung
  • Straßenbegleitgrün (salztolerant)
  • Naturhecken und Böschungsbegrünung
  • Wildgehölzpflanzungen


Besonderheiten & Prüfungswissen

  • Runzelige (rugose) Blätter – namensgebendes Erkennungsmerkmal
  • Salztolerant – ideal für Küstenbereiche und Straßennähe
  • Blüten und Hagebutten gleichzeitig vorhanden
  • Breitet sich durch Wurzelausläufer stark aus (kann invasiv werden)
  • Sehr große Hagebutten – vitamin-C-reich

Invasive Art
Steht auf der BfN-Warnliste invasiver Gefäßpflanzenarten (Schwarze Liste, Managementliste) und gilt besonders an Nord- und Ostseeküste als invasiv: Sie bildet dichte, wurzelausläufertreibende Bestände, die lichtbedürftige Dünen- und Heidevegetation verdrängen. Auf Sylt wird sie deshalb gezielt aus den Dünen entfernt. Fernab der Küste ist das Problem deutlich geringer – dennoch sollte auf Pflanzung in naturnahen Bereichen verzichtet werden.


Quelle: Pflanzenliste Werker GaLaBau, Landwirtschaftskammer Niedersachsen (2019)